Wie es beim Pokémon Sammelkartenspiel jeden Herbst so üblich ist, gibt es auch in diesem Jahr wieder tolle Tin Boxen, die starke Pokémon EX beinhalten, welche euer Deck sicherlich auf Anhieb verstärken werden. In diesem Jahr werden die Pokémon Hoopa-EX , Rayquaza-EX und Latios-EX gefeatured. Rayquaza und Latios sind in XY06 Drachenleuchten vertreten gewesen, während Hoopa in der aktuellsten Erweiterung XY07 Ewiger Anfang seinen ersten Auftritt im Sammelkartenspiel hatte. Alle diese Karten haben ihre Stärken, aber auch ihre Schwächen und falls ihr noch nicht sicher seid welche der Tin Boxen ihr euch holen wollt, seid ihr hier genau richtig!

Hoopa-EX:

Hoopa Ex ist dank seiner Fähigkeit Spitzebubenring äußerst spielstarkHoopa-EX ist ein Psycho-Pokémon, das seines gleichen sucht, obwohl es mit 170 KP den Standardwert für Pokémon-EX hat. Auch sein Angriff „Dimensionswahn“ ist nicht gerade das Gelbe vom Ei. Für satte 3 reine Psycho-Energien fügt Hoopa einem beliebigen Pokémon des Gegners 100 Schaden zu, doch danach muss es leider 2 Energien, die es zum Beispiel für den nächsten Angriff benötigen würde, abschmeißen. Dies ist leider nicht ganz so stark, doch Hoopas Stärke liegt eher in seiner Fähigkeit „Spitzbubenring“. So gut wie der Name klingt ist er sogar in der Tat. Nachdem man Hoopa auf die Bank gelegt hat darf man insgesamt 3 Pokémon-EX aus seinem Deck in seine Hand nehmen (außer Hoopa-EX). Diese Fähigkeit macht aus einem einfachen Hyperball mit einem Pokémon 3 weitere! Dies ist extrem gut, um so schnell wie möglich sein Feld und damit auch seine Strategie zu entfalten.

Hierbei muss man aber auch beachten, dass Hoopa nicht wahllos in jedem Deck gespielt werden kann. Wie bereits erwähnt sucht es ausschließlich Pokémon-EX raus und wäre damit in Decks wie Nachtwanderung oder Honweisel so gut wie unbrauchbar. Andererseits profitieren aber Decks um Branawarz-EX, Giratina-EX und vorallem Rayquaza Decks enorm von dieser Karte, da man sich damit mit einem einfachen Hyperball sein Feld mit mächtigen Pokémon-EX aufladen kann. Hoopa ist also ein geniales Pokémon, falls man in seinem Deck noch nach ein wenig Konsistenz sucht.

Rayquaza-EX:

Bei Rayquaza war im am Anfang total überrascht, dass es sich um die Drachenvariante handelt und nicht um die Farblose, wie es viele anfangs vermutet haben. Das Drachen Rayquaza bietet eine sehr gute Basis, falls man sich ein Deck um das mächtige Mega Rayquaza aufbauen will.

Mit 180 KP hält es im Vergleich zu seiner farblosen Variante auch mehr aus und hat in diversen Situationen den besseren Angriff. Außerdem kann man mit der Hilfe von Reshiram aus Drachenleuchten Energien auf das Drachen Rayquaza legen, was mit der farblosen Variante nicht möglich wäre. Zudem hat das Rayquaza aus der Tin Box keine lästige Elektro-Schwäche. Leider profitiert das Drachen Rayquaza nicht von Karten wie Wibke und Altaria (beide in Drachenleuchten vertreten) , aber da das Basis- Rayquaza im Endeffekt sowieso nur dafür da ist, um die Mega Form auf das Feld zu bekommen, ist es letzten Endes gar nicht so wichtig, welches der beiden man nimmt. Das Drachen-Rayquza ist also eine perfekte Einstiegskarte, wenn man sich ein Deck um Mega Rayquaza bauen will (welches ich an dieser Stelle nur empfehlen kann, da Mega Rayquaza eine sehr stylische Karte ist).

Latios-EX:

Latios EX kann dank seines Effekts bereits im ersten Zug angreifen!Latios ist eine Karte, die man sicher nicht in den Tins in diesem Herbst erwartet hat. Latios hat sich auf den bisherigen Turnieren, auf denen es erlaubt war, nicht mit Ruhm bekleckert, da einem reinen Deck um Latios die nötige Durchschlagskraft fehlt, um aktuell mit anderen Karten mitzuhalten. Nichtsdestotrotz sollte man diese Karte nicht abschreiben. Ich bezeichne sie aktuell einfach mal als „Nischenkarte“ , da sie in einigen Decks vorzufinden war und dort sogar einen relativ soliden Job erfüllt hat.

Latios besitzt 170 KP und hat einen Angriff, den es einmalig macht: es kann in der ersten Runde (wenn man als erster startet) angreifen! Für eine Psycho-Energie fügt Latios dem verteidigenden Pokémon 40 Schaden zu. Das klingt am Anfang vielleicht nicht viel, doch falls mal sich mal Decks wie Nachtwanderung und Honweisel (viele Pokémon mit wenig KP) näher anguckt, merkt man, dass man mit etwas Pech auf Seiten des Gegners das Spiel innerhalb von nur einem Zug beenden kann. Mit dem „Muskelband“ kann man den Schaden sogar auf satte 60 anheben, was reicht um viele andere kleinere Basis-Pokémon zu besiegen. Falls ihr mit eurem Deck gegen Nachtwanderung- und Honweisel-Decks Spaß haben wollt, ist Latios also eine mehr als solide Wahl.

 

Das soll es in erster Linie von mir gewesen sein. Ich hoffe ich konnte euch mit meinem kleinen Artikel zu den Herbst Tins 2015 eine Hilfe sein. Falls ihr noch Fragen haben solltet, könnt ihr euch natürlich gerne bei mit melden und auch Vorschläge für mögliche Themen in weiteren Artikel sind gerne gesehen. Schlagt zu solange der Vorrat reicht, denn die aktuellen Tins sind die Besten, die wir seit langem bekommen haben!

Fatih