Die besten Illustrationen im Pokémon-Sammelkartenspiel - Teil 1 | LottiBlog

Die besten Illustrationen im Pokémon-Sammelkartenspiel - Teil 1

Heute beginne ich eine neue Serie, der erste Teil enthält Erweiterungen der Sonne & Mond-Ära, von Sonne & Mond bis Aufziehen der Sturmröte. Im Gegensatz zu anderen Artikeln geht es hier weniger um besonders seltene, teure oder spielbare Karten, sondern um besonders schöne. Dabei berücksichtige ich keine GX-, EX-Karten und Full Arts und Ähnliches, da diese schwer mit den anderen Karten vergleichbar sind. Sie machen, besonders im Fall der GX-Karten einen sehr guten Eindruck, aber weniger wegen der Zeichnung, sondern wegen Leuchtkraft und Größe. Außerdem zeigen sie meistens 3D-Computermodelle, auch wenn einige von ihnen sehr schöne detaillierte Hintergründe haben (wie z. B. Alola-Vulnona, Kapu-Riki oder Glaziola).

Als ich vor etwa 17-18 Jahren das erste Mal begann Pokémon-Karten zu sammeln – kurz nach meinem Beginn kam Dschungel heraus, war mein Ziel gleich dem vieler Freunde, alle 151 Pokémon zu fangen. Jetzt eben als Karte.

Zuerst gab es im Basis-Set, in Dschungel und Fossil von fast allen Pokémon nur eine Version (mit Ausnahme von Raichu, Zapdos, Pikachu, Magmar, Nebulak, Alpollo und einigen anderen, von denen es Promo-Karten gab).

Mit den folgenden Erweiterungen wie Team Rocket, Gym Heroes und Gym Challenge usw. kamen aber immer mehr Karten des selben Pokémon. Z. B. Als Gym Challenge erschien, gab es bereits die 6. Zubat-Karte und wenn man exklusiv japanische Karten und alle Versionen (z. B. Reprints in Base Set 2 und Legendary Collection) mitzählt bereits 20 Pikachu-Karten.

Ich selbst besaß damals nur wenige Karten. Mit Trainern und Energien weniger als 1000. Doch immer wieder habe ich meine Sammlung umsortiert. Dabei gab es verschiedene Strategien und irgendwann auch mal die Version, nicht die seltenste oder stärkste Karte eines Pokémon in der 151-Liste zu behalten, sondern die mit der Illustration, die ich persönlich am schönsten fand.

So stelle ich euch meine Top-Illustrationen aus jeder Erweiterung vor mit einigen Informationen zu den Illustratoren.

 

Für Sonne & Mond habe ich die folgenden 5 Karten ausgewählt:

  1. Smettbo 3/149 – Ein sehr detailliertes und farbenfrohes Bild mit mehreren Exemplaren der Spezies, illustriet von chibi, einem neuen Zeichner, was Pokémon-Karten betrifft. Erinnert fast an Neo-Zeichnungen.

  2. Arkani 22/149 – Zeichner kodama hat in der XY-Ära begonnen und hier ist ein äußerst majestätisches Arkani gelungen, das seiner Pseuo-Legendärität gerecht wird. Sein Fell sieht weich aus, es trotzt dem Wind und Alolas Inselweltwetter ist wie immer traumhaft. Alle von kodamas bisher 14 veröffentlichten Illustrationen treffen meinen Geschmack.

  3. Dragonir 95/149 – hatachu illustriert seit der BW-Ära. Bisher 11 Karten. Zwar 3D-Computer-Illustrationen, aber der Hintergrund sieht realistischer aus als in modernsten Videospielen und Dragonir ist ebenfalls eines der Pokémon, die immer einen guten Eindruck machen können.

  4. Kommandutan 113/149 – Mitsuhiro Arita ist einer der berühmtesten Pokémon-Illustratoren überhaupt, seit dem Basis-Set (inklusive Glurak), mit über 500 vertretenen Zeichnungen. Auch mit den neuesten Pokémon gelingt ihm Wunderschönes. Kommandutan sieht aus, als würde er wirklich im tiefen Dschungel Borneos hocken. Die Licht- und Schatte-Effekte sind beeindruckend.

  5. Enton 28/149 – Shibuzoh hat wie kodama in der XY-Ära begonnen, mit bisher 16 Karten, alle in einem markanten, sehr besonderen Zeichenstil. Wären viele Karten in diesem, man könnte sagen Wachsmal-Comic-Stil, wären sie nicht so besonderes, aber 1-2 pro Set stechen hervor.

 

Für Stunde der Wächter fiel es mir sehr schwer, 5 zu wählen. Entweder wäre ich bei 3 geblieben oder aber auf mindestens 8 gekommen, da 5-7 Karten von mir ziemlich gleichwertig eingestuft werden:

  1. Flegmon 48/145 – Mina Nakai hat bisher 7 Illustrationen seit der XY-Ära. Diese ist meiner Meinung nach die beste. Flegmon kann (oder muss?) sich endlich mal ausruhen und tut dies in der wohl schönsten Blumenwiese, fernab von Pokémonkämpfen. Auch dieser Zeichenstil ist markant und einzigartig.

  2. Amfira 16/145 – wieder von Mitsuhiro Narita, ist Amfira auf dem magmatischen Gestein vor dem lodernden Vulkan sowohl prächtig als auch gefährlich wirkend. Die nächtliche Atmosphäre verstärkt die giftige Gefahr.

  3. Lahmus 49/145 – wie Enton von Shibuzoh, comichaft-detailliert und Lahmus ist wie so oft tollpatschig, unbeholfen, auch in Alolas Tropen.

  4. Alola-Sandan 19/145 – 3 niedliche Alola-Sandan auf Wanderschaft, den schneebedeckten Berg hinauf. Hideki Ishikawa hat seit seinem Beginn in der XY-Ära 10 Illustrationen gehabt. Diese ist für mich eine seiner 2 besten.

  5. Absol 81/145 – Künstler Anesaki Dynamic hat seit XY Dampfkessel 15 Illustrationen im Sammelkartenspiel. Absol hat den Blick auf sein Gegenüber gerichtet, ist wahrscheinlich gerade aus dem Nebel der Wüste aufgetaucht, eine weitere Katastrophe ankündigend.

  6. Alola-Vulpix 21/145 – auch You Iribi (bisher 17 Karten) begann in der XY-Ära mit Pokémon-Karten-Design. Alola-Vulpix ist wie immer sehr süß. Hier mit glitzerndem Schnee umgeben, blickt es einem bettelnd direkt in die Augen. Als ToysRUs-Promo gibt es diese Karte auch mit Holo-Effekt.

  7. Kramshef 79/145 – wieder Hideki Ishikawa. Der Hintergund ist einfach, aber ein beindruckender Blutmond, der den von einer Schar Kramurx gefolgten Kramshef beleuchtet. Bilder mit unterschiedlichen Pokémon-Spezies sind für mich immer interessant.

  8. Quaxo 25/145 – Quaxo war für mich lange ein etwas vergessenes Pokémon, im Hintergund von Quappo. Schwächer, aber immer glücklich. Hier am blühenden Ufer in strahlendem Sonnenschein. Von Saya Tsurata gibt es erst 12 veröffentlichte Zeichnungen, die erste aber bereits in Rätselhafte Wunder (2008).

  9. Molunk 15/145 – von Tokiya Sakuba, welcher seit der Platin-Ära mit 75 Illustrationen vertreten ist, sieht einfach boshaft aus, im Gegensatz zu oft doch niedlichen Basis-Pokémon. Alleine wegen seines Gesichtsausdrucks kommt es in die Liste.

  10. Dartignis 110/145 – kawayoo (Kawaguchi Yoohei) ist enbenfalls schon seit der Platin-Ära dabei, mit 124 Karten. Dartignis ist ein sehr unbeeindruckendes Pokémon, aber hier hat es mal ein schönes Bild bekommen, das wie auf einer Staffelei gemalt ausssieht.

 

Für Nacht in Flammen bleibe ich dann lieber bei 10:

  1. Raupy 1/147, aber auch Safcon und Smettbo hätten einen Platz verdient. Diese Illustration vom neuen Zeichner Sekio ist für mich eine der besten der ganzen SM-Ära. Ich kann es nicht genau beschreiben, da ich keine Kunst-Ausbildung habe, aber ich würde es mir definitiv als Gemälde an die Wand hängen.

  2. Sniebel 85/147 – von Hasuno (seit der XY-Ära 17 Illustrationen) befindet sich in Alolas Dschungel, als Eis-Pokémon, aber auch in hübscher Umgebung sind seine Pläne hässlich wie immer. Hasuno wird auch noch ein paar Mal in den folgenden Top-Listen vertreten sein.

  3. Giflor 6/147 – wieder chibi, einer meiner neuen Lieblingsillustratoren, dazu ist Myrapla mein Lieblings-Pokémon, folglich habe ich auch oft mich mit Giflor beschäftigt. Hier wandert es glücklich durch einen sonnendurchfluteten Regenwald. Definitiv schöner als die 2 letzten Giflor-Illustrationen.

  4. Glutexo 19/147 – in kawayoos Zeichenstil - rennt wütend über die Dächer einer verwarlosten Stadt, vermutlich Po'u.

  5. Noctuh 107/147 – Sekio hat hier den selben Zeichenstil. Sehr schön, aber irgendwie passt ein Noctuh nicht zum Tag in der blühenden Baumkrone eines tropischen Dschungels.

  6. Alola-Rattfratz 81/147 – illustriert von nagimiso (bisher 19 Karten, seit Mitte der XY-Ära), ist mal ein nicht süßes Rattfratz, sondern für Leute die keine Ratten mögen (wozu ich aber nicht gehöre), Schaudern erregend, wie es im Mondlicht zielstrebig über die Flusssteine springt.

  7. Trasla 91/147 und Kirlia 92/147 von Yumi (bisher 8 Karten seit Ende der XY-Ära) und Anesaki Dynamic sind beide von Blumen umgeben und beide sehr glücklich. Solche Zeichnungen sind es für mich immer Wert zu sammeln.

  8. Ledyba 9/147 – von Ayaka Yoshida (seit Ruf der Legenden aktiv) gehört in die selbe Kategorie wie die beiden vorigen Karten, nur in einem anderen Stil. Die Blumen sehen sehr schön aus, wobei das Ledyba selbst für mich weniger plastisch schöner wäre.

  9. Laschoking 48/147 – Eri Yamaki (bisher 8 Karten seit XY Dampfkessel) hat auch seinen eigenen Stil, der mir gefällt. Laschoking befindet sich hier lässig am Strand Alolas und plant Unbekanntes mit einer Kokosnuss.

  10. Velursi 110/147 – in jedem S&M-Set bisher eins, doch dieses ist das süßeste, wieder einmal von Sekio.

 

Schimmernde Legenden habe ich bereits komplett reviewt, aber hier nochmal die besten Grafiken:

  1. Knilz 4/72 – ich habe noch nicht viele Knilz-Karten gesehen, aber kawayoos Knilz beeindruckt mich wieder einmal durch seinen gemäldeartigen, detaillierten Dschungelhintergrund.

  2. Karnimani 18/72 – von Tokiya Sakuba hat klare Konturen im Comic-Stil und spielt an einem Wasserfall. Schimmernde Legenden hat nicht viele Karten, deswegen Platz 2.

  3. Zorua 52/72 von kodama, wäre eventuell Platz 1, wäre ich Fan von Zorua oder Zoroark. Bin ich aber nicht, deshalb ist dieses Vollmondkuscheln der beiden Platz 3. Trotzdem wunderbar.

  4. Viridium 8/72 – wieder kawayoo. Es sprintet durch die Savanne. Malerisch und majestätisch.

  5. Rossana 38/72 – von Tomokazu Komiya ist ganz besonders: Nennt man das Surrealismus? Jedenfalls sind seine Zeichnungen schon seit der ersten Generation dabei (190 bisher) und oft in einem leicht verzerrten und farblich agrresiven Stil. Es werden noch weitere von ihm in meinen Listen kommen.

 

Aufziehen der Sturmröte ist auch ein etwas kleineres Set und somit hält sich auch die Anzahl besonderer Zeichnungen in Grenzen:

  1. Alola-Knogga 12/111 – hier helfen Mitsuhiro Arita noch 3 Faktoren: 1. ist es das erste Mal für die Alola-Form im TCG, 2. der Holo-Effekt bringt das Feuer zum Leuchten und 3. bringt die rote Karte als Feuer-Pokémon einen schönen Kontrast. Deshalb ist das grimmig dreinblickende Geist-Pokémon insgesamt schön anzusehen. Dass es im Videospiel eine bedeutende Rolle spielt und beliebt ist, kommt noch dazu.

  2. Bibor 3/111 – wurde von kirisAki (seit Legendary Treasures 51 Karten). Dieser Illustrator hat keinen klar wiederkehrenden Stil. Einige Illustrationen finde ich langweilig, einige schon gelungen. Bibor gehört dazu. Ich hätte diese Karte gerne als Holo gesehen.

  3. Remoraid 22/111 scheint in Salz- und Süßwasser leben zu können. Illustratorin Aya Kusube ist ebenfalls seit Generation 1 dabei, mit 99 Karten bisher. Mit detaillierten Pflanzen und Vermischung unterschiedlicher Töne ist der Hintergund sehr schön gestaltet.

  4. Knuddeluff 72/111 – gezeichnet von einem mysteriösen Autor namens 0313, ist zwar nicht sehr schön, aber höchst amüsant, wie das eher als freundlich bekannte, knuddelige Pokémon erzürnt den Waldweg entlangwandert und ein Horlniu verschreckt.

  5. Hydragil 9/111 – vom neuen Künstler Tetsuya Koizumi. Eigentlich mag ich die Karte nicht, weil ich Hydragil nicht mag, aber ohne Vorurteile agierend erwähne ich es einmal, da es eine schön detaillierte und farbenfrohe Karte ist, bei der ich mit dem selben Hintegrund aber einem anderen Pokémon sofort zustimmen würde.

 

Bald geht es schon weiter - Schritt für Schritt in die Vergangenheit. Es wäre auch schön zu wissen, was eure Lieblingsillustrationen sind.

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Sammelkartenspiel
22.02.2018, 22:20 Uhr von Jonathan_J

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